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""Auf der Fährte eines Mannes, der selbst ein großer Spurensucher war: Friedrich Noack, einer der ersten Italienkorrespondenten und Erforscher der deutschen Künstlerkolonie in Rom. Während sein Standardwerk ?Das Deutschtum in Rom seit Ausgang des Mittelalters? (1927) schon lange seinen Platz in den Bibliotheken erobert hat, wussten wir bisher nur wenig über den Autor selbst. Dank des vor kurzem entdeckten privaten Nachlasses kann nun erstmals das erstaunlich kreative Leben des von 1891 bis 1915 in Rom weilenden Journalisten der Kölnischen Zeitung beleuchtet werden. Aquarelle, großformatige Fotografien, Manuskripte und persönliche Gegenstände führen auf eine Zeitreise um 1900, in eine Epoche des großen Umbruchs. Der 33jährige Noack reist mit dem Zug an und nicht mehr mit der Kutsche, es empfängt ihn nicht das Rom der Nazarener, denn die neue Hauptstadt des vereinigten Königreiches Italien wird in eine moderne Residenzstadt verwandelt. Und der hochverehrte Deutsche Künstlerverein, Stolz der Nation, hat mächtig an Esprit eingebüßt.0Als Erforscher der Geschichte der Deutschen in Rom wurde er bald selbst aktives Mitglied des Deutschen Künstlervereins. Er nahm am Aktzeichnen teil, in dem er es zu erstaunlicher Souveränität brachte, er kümmerte sich um die verwahrloste Vereinsbibliothek, hielt Vorträge und organisierte ausgelassene Karnevalsfeste. Auszüge aus den unveröffentlichten Lebenserinnerungen enthüllen jedoch auch Intrigen und Twist hinter den heiligen Kulissen des Vereins und der Diplomatenwelt in Rom, die der Autor in seinen offiziellen Schriften verschweigt. Sie geben Einblick in eine bisher unbekannte Historie. ""@en
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